Welche Fugenbreite bei Fliesen?
Welche Fugenbreite die richtige ist, hängt von Format und Einsatzort ab. Als Anhalt: kleine Wandfliesen 2–3 mm, Bodenfliesen 3–5 mm, Großformate eher schmal mit 2–3 mm. Unter etwa 2 mm solltest du nie gehen – diese Mindestfuge fängt die Maßtoleranzen der Fliesen ab. Und je breiter die Fuge, desto mehr Mörtel brauchst du.
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Richtwerte für die Fugenbreite
- Kleine Wandfliesen / Mosaik: 2–3 mm.
- Bodenfliesen Standard: 3–5 mm.
- Großformat / rektifiziert: 2–3 mm.
- Außenbereich/Terrasse: 3–8 mm (Bewegung aufnehmen).
Formel: Breitere Fuge → höherer Fugenmörtel-Bedarf (s. Fugenmörtel-Formel)
Beispiel: Von 3 mm auf 5 mm Fuge steigt der Mörtelbedarf um rund zwei Drittel.
Tipps aus der Praxis
- Rektifizierte (kalibrierte) Fliesen erlauben sehr schmale Fugen.
- Keine Fuge unter ~2 mm – sonst keine Toleranz für Maßabweichungen.
- Fugenfarbe bewusst wählen: dunkle Fugen kaschieren Schmutz.
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Im App Store ladenHäufige Fragen
Geht eine fugenlose Verlegung?
Nein – eine Mindestfuge von ca. 2 mm ist nötig, um Maßtoleranzen und Bewegung aufzunehmen.